Satzung des Musikvereins Ebersweier e.V.

 

Die Satzung wird ergänzt durch die Vereinsordnung des Musikvereins Ebersweier e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

 

(1) Der Verein trägt den Namen „Musikverein Ebersweier“. Er hat seinen Sitz in Durbach, Ortsteil Ebersweier.

(2) Der Verein ist unter der Vereinsregisternummer VR397 in das Vereinsregister der Stadt Offenburg eingetragen. Seit seiner Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz „e.V.“ Der Verein wurde im Jahre 1949 wieder gegründet. Die Kapelle besteht seit dem Jahr 1877/78.

 

§ 2 Zweck und Ziele

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

(2) Der Verein dient der Förderung von Kunst und Kultur, der Erhaltung der Blasmusik sowie der Pflege des damit verbundenen heimatlichen Brauchtums.

(3) Der Verein führt zur Erreichung des Vereinszwecks geeignete Maßnahmen durch.

a. Er bildet ein Blasorchester, welches unter Leitung der musikalischen Leitung (Dirigent) Proben sowie Konzerte und Auftritte durchführt.

b. Der Verein will durch entsprechende Maßnahmen die Ausbildung der aktiven Mitglieder fördern und das musikalische Niveau des Blasorchesters heben.

c. Um die Jugend zu fördern, werden Zöglinge unterrichtet, Jungmusiker am Instrument ausgebildet und in einer Jugendkapelle musikalisch geführt.

(4) Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt. Parteipolitische Bindungen und Aktivitäten sind vom Vereinsleben fernzuhalten.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

 

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

 

(2) Die Mitgliedschaft endet:

(a)mit dem Tod des Mitglieds;

(b)durch schriftliche Austrittserklärung, eingereicht bei einem Vorstandsmitglied;

(c) durch Ausschluss aus dem Verein.

(3) Ausgeschlossen werden kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes :

(a)wer dem Ansehen des Vereins schadet oder dessen Interessen zuwiderhandelt.

(b)wer ein Jahr lang der Beitragspflicht nicht nachkommt.

(c) wer die mit dieser Satzung eingegangenen Verpflichtungen nicht einhält.

(4) Wer vorsätzlich und grob fahrlässig Veranstaltungen gefährdet oder dem Verein wirtschaftlichen Schaden zufügt, ist bis zu einem Betrag von 1000€ regresspflichtig. Für Minderjährige haften die Erziehungsberechtigten. Über die Strafverhängung und das Strafmaß entscheidet der Verwaltungsrat.

 

§ 6 Datenschutz

 

(1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert.

(2) Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.

(3) Als Mitglied des Blasmusikverbandes Ortenau ist der Verein verpflichtet, die Daten seiner Mitglieder in elektronischer Form an den Verband zu melden.

(4) Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung.

(5) Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.

(6) Beim Austritt werden personenbezogene Daten des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Sämtliche Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.

§ 7 Organisation und Verwaltung

Die Leitung des Vereins erfolgt durch den Gesamtvorstand. Dieser besteht aus

(1) dem geschäftsführenden Vorstand,

(2) dem Ausschuß (Verwaltungsrat),

(3) der Mitgliederversammlung.

 

§ 8 Der geschäftsführende Vorstand

 

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus

 

(a) dem 1. Vorsitzenden,

(b) dem 2. Vorsitzenden,

(c) dem 3. Vorsitzenden,

(d) dem Schriftführer,

(e) dem Rechner.

 

Der 1. Vorsitzende und dessen Stellvertreter sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Er behält sein Amt, bis sein Nachfolger durch die Generalversammlung gewählt wurde. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis darf der stellvertretende Vorsitzende den Verein nur vertreten, wenn der erste Vorsitzende verhindert ist.

Die Geschäftsführung und die Verwaltung des Vereinsvermögens liegt in den Händen der Vorstandschaft.

 

§ 9 Der Verwaltungsrat

 

Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus der Vorstandschaft und aus

- 4 aktiven Musikern

- 4 passiven Mitgliedern

- dem 1. und 2. Jugendleiter

 

(1) Verwaltungsratssitzungen sind i.d.R. pro Quartal einzuberufen, und regeln mit Mehrheitsbeschluss die Modalitäten des Geschäftsjahres sowie sämtliche Anschaffungen (>500€), personelle Veränderungen, Terminabsprachen und Veranstaltungsabläufe. Der Dirigent ist, falls berührt, zur Verwaltungsratsitzung einzuladen.

(2) Der Verwaltungsrat ist mit einfacher Stimmenmehrheit beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der den Gremien angehörigen Mitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden oder falls dieser verhindert ist, die seines Stellvertreters.

(3) Der Kassierer hat entsprechend die Kassengeschäfte zu erledigen. Er ist für seine Tätigkeit dem Vorstand und der Generalversammlung verantwortlich.

(4) Der Schriftführer erledigt die schriftlichen Arbeiten im Einvernehmen mit dem ersten Vorsitzenden. Er hat von allen Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen ein Protokoll anzufertigen. Er bewahrt die Vereinspapiere auf.

(5) Die Jugendleiter sind für die Organisation der Jugendkapelle verantwortlich. Ihre Aufgabe ist hauptsächlich die dem Vereinszweck dienliche vereinsgeschäftliche Führung der Jugendausbildung und des Jugendorchesters in Vertretung der Vorstandschaft.

(6) Die Jugendleiter werden bei geheimer Stimmabgabe durch die Zöglinge und Jungmusiker (nur Aktive in der Jugendkapelle ) als solche ernannt und i.d.R. durch die Generalversammlung bestätigt statt gewählt. (Akklamation).

(7) Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins – insbesondere Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter und Kassenprüfer - üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann eine angemessene Aufwandsentschädigung gezahlt werden, die nach Maßgabe eines Beschlusses von Seiten des Verwaltungsrates unter Beachtung steuerlicher Grundsätze festgelegt werden kann.

 

§ 10 Mitgliederversammlung ( § 32 BGB )

Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht von der Vorstandschaft oder einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind, durch die Beschlussfassung in einer Versammlung der Mitglieder (Generalversammlung) geordnet. Die Generalversammlung ist jährlich durch den Vorstand unter Einhaltung der Einladungsfrist von 2 Wochen durch öffentliche Einladung (z.B. durch Einladung im Amtsblatt) einzuberufen. Die Generalversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Wahl des Gesamtvorstands

- Entgegennahme des Geschäftsberichtes

- Entlastung des Gesamtvorstands

- Ernennung von 2 Rechnungsprüfer

- Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

- Änderungen der Satzung

- Auflösung des Vereins

 

(1) Zur Gültigkeit des Beschlusses ist erforderlich, dass der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet wird.

(2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zum Beschluss schriftlich erklären.

(3) Die Generalversammlung muss bis spätestens 31.5. eines jeden Jahres durchgeführt werden. Anregungen und Anträge der Mitglieder sind dem 1. Vorsitzenden spätestens 7 Tage vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.

(4) Jedes Mitglied ist mit einer Stimme stimmberechtigt, ebenso die Mitglieder des Gesamtvorstands. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

 

(5) Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung tritt der Verein zusammen,

(a) wenn es der 1. Vorsitzende nach Anhörung des Gesamtvorstands als angemessen erachtet.

(b) wenn mindestens der zehnte Teil aller Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen (§ 37 BGB ).

(c) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsführer und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 11 Wahlen

 

 

(1) Die Mitglieder des Gesamtvorstands werden in der Generalversammlung auf eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(2) Die Kassenprüfer werden jedes Jahr neu gewählt; sie dürfen nicht dem Gesamtvorstand angehören. Wiederwahl ist zulässig.

(3) Bei den Wahlen haben die Mitglieder des Gesamtvorstands aus der abgelaufenen Amtszeit Stimmrecht.

(4) Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstands vorzeitig aus, so ernennen die Mitglieder des Gesamtvorstands für die Restzeit des Geschäftsjahres einen Ersatzmann. Bei der nächsten Mitgliederversammlung ist eine Ersatzwahl vorzunehmen.

(5) Vor Beginn der Wahlen wird in offener Abstimmung ein Wahlleiter gewählt. Er führt die Wahl des 1. Vorsitzenden durch, danach leitet dieser die restlichen Wahlen. Die Mitgliederversammlung entscheidet darüber, ob in offener Abstimmung oder geheim gewählt werden soll.

(6) Wenn nur ein Wahlvorschlag eingeht, kann die Wahl per Akklamation erfolgen. Gehen 2 oder mehr Wahlvorschläge ein, so ist geheim abzustimmen. Absolute Stimmenmehrheit ist erforderlich. Bei Stimmengleichheit muss die Wahl wiederholt werden.

 

§ 12 Änderungen der Satzung

 

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Generalversammlung beschlossen werden. Mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder müssen dafür stimmen. Der Antrag muss zuvor in der Tagesordnung mitgeteilt worden sein.

 

§ 13 Auflösung des Vereins

 

Die Aufhebung des Vereins kann beschlossen werden, wenn mindestens ¾ der Mitglieder dafür stimmen oder die Zahl der Mitglieder unter 7 herabgesunken ist.

Über die Verwaltung des Vereinsvermögens wird im Fall der Auflösung oder Aufhebung des Vereins der Gemeinde die Treuhänderschaft für die Dauer von 10 Jahren übertragen. Nach Ablauf dieser Sperrfrist wird die Gemeinde beauftragt, gemäß BGB das Vereinsvermögen in einer den Zwecken des Vereins entsprechenden Weise zu verwenden (mit Einwilligung des Finanzamtes).

 

§ 14 Beschluß

 

 

Die vorliegende Überarbeitung der Satzung nach derzeitigen Maßstäben wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 06.03.2010 mit

 

___ Ja - Stimmen,

___ Nein-Stimmen und

___ Enthaltungen

 

beschlossen.

 

 

Durbach- Ebersweier, den 06.03.2010